Guten Morgen alle miteinander 🙂

Der Park
Gestern sind wir zu einem Nationalpark namens „Parc Naturel Régional du Morvan“ gefahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir bereits an einem wunderschönen See vorbei namens „Le Cousin„. Dieser gehörte scheinbar eher zu den Häusern, die am Rand standen, als zu dem Park und eigentlich kam man auch nicht so einfach auf die ins Wasser ragenden Stege. Wer mich kennt, weiß, dass mir das aber uneigentlich egal ist und ich immer irgendwie einen Weg finde – vor allem, wenn ich schöne Fotos machen möchte :D.
Gesagt, getan. Wir kletterten ein wenig und sprangen über einen dünnen Bachlauf – wären wir hinein gefallen, hätten wir wenigstens eine weitere Blog-Geschichte gehabt – und schon waren wir da. Gut, es sah ein wenig so aus, als sei es der Garten der Häuser hinter uns, aber hey, die Stege waren echt schön 😀 .
Nachdem ich ein paar Fotos gemacht hatte und Ronja und Anne mich überzeugt hatten, dann doch den Garten zu verlassen, fuhren wir weiter in die Richtung des Naturparks.
Dort gab es 2 Seen – einen kleinen, aber total schönen (hier durfte man auch fast legal auf den Steg und Fotos machen) und einen großen mit einer Sumpflandschaft anstatt eines Strandes drum herum. Hier standen sogar Schilder zum Ökosystem See – tja, 1 Jahr Ökologie in der Schule umsonst gemacht, hätte man auch hier lernen können. Generell werde ich die total frische Luft, die man in diesen Naturparks und am Meer täglich geatmet hat, total vermissen. Es fühlt sich beinahe an, als würde man Freiheit atmen.
Zum Abschluss des Besuchs in dem Park legten wir uns auf den Rand einer Brücke, hörten den See neben uns, redeten ein wenig und genossen die warmen Sonnenstrahlen, auch wenn der Wind hingegen ziemlich kühl war.
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„Wer ist jetzt mehr Kino – wir oder die?! 😀 “ – unser Partybulli
Nachdem wir weiter zur nächsten Raststätte gefahren sind, hatten wir noch ziemlich viel Zeit, bis es dunkel wurde. Wir räumten den Bulli auf (dringend nötig 😀 ), öffneten die hinteren Türen und die Seitentür komplett, bauten aus dem Bett wieder einen Tisch und machten laut über Bluetoothboxen Musik an. Dabei wurde dann Phase 10 gespielt. Es dauerte natürlich nicht lange, bis die ersten Menschen auf uns aufmerksam wurden. Ganz zufällig war das eine Gruppe belgischer, gut aussehender, junger Männer, die uns fortan beobachtete. Wir schauten halt immer wieder zurück, so nach dem Thema „Guck mal, wie der guckt, aber guck nicht, der guckt grad‘ 😀“ und hatten so unseren Spaß dabei.
Generell war der Abend noch ganz lustig. Später schauten wir zum Einschlafen noch „Boyhood“ auf Ronjas Laptop und so ging der Tag mal wieder mit einem typischen Mädelsabend zu Ende.