Erst Strand, dann Berge
Gestern sind wir von Strand und Atlantik in Richtung Berge gefahren. Über enge Bergstraßen sind wir nach oben gefahren, um in ein Naturschutzgebiet zu gelangen, welches wohl einen super schönen See haben soll. Leider erfuhren wir 11 km vor dem Ziel, dass das letzte Straßenstück den ganzen Winter über (und März ist scheinbar noch Winter) gesperrt ist und das Naturschutzgebiet nicht erreichbar ist. So haben wir noch einige Fotos gemacht, den Ausblick genossen und versucht zu realisieren, wie weit wir in so kurzer Zeit schon gekommen sind.

Wlan and chill
Nachdem wir dann unser Ziel nicht erreicht hatten, entschieden wir uns dafür, den Tag entspannt anzugehen. Wir fuhren zum nächsten McDonalds, luden Ronjas Laptop auf, ich bloggte ein wenig und wir entspannten uns vom Fahren der letzten Tage.

Driving through the night while beautiful stars are watching us
Während wir später auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel waren, wurde es dunkel. Die Sonne verschwand hinter den Bergen, der Himmel tauchte sich in viele, wunderschöne Farben und wurde schlussendlich so dunkel, dass man tausende Sterne sehen konnte. So einen unglaublich schönen Sternenhimmel habe ich lange nicht mehr zu Gesicht bekommen, so klar, so dunkel, mit so vielen Sternschnuppenund so vielen ruhigen Momenten für Wünsche. Wir haben zwei Mal angehalten und Fotos gemacht, auch wenn Fotos niemals beschreiben könnten, wie schön diese Momente waren. Man sitzt dort, alles um einen herum ist dunkel, man hört die Bäume sich im Wind bewegen und das einzige Licht kommt von den super hellen Sternen.

Netflix and chill
Als wir eine schöne Raststätte – die letzte vor der Grenze zu dem Land, in dem wir gerade rum fahren – gefunden hatten, bauten wir unser Bett auf, kuschelten uns in unsere Schlafsäcke, redeten ein wenig und schauten auf Ronjas Laptop noch „Friends“ über Netflix. Naja… „wir“ ist nicht so ganz richtig :D. Ich habe fünf Minuten mitbekommen und bin dann vor Erschöpfung eingeschlafen. Tolle Erlebnisse machen müde – und glücklich! 🙂